Augenärzte in Österreich

Finden Sie Augenärzte in Österreich. Beim citymed Gesundheitsfinder präsentieren sich im österreichischen Gesundheitswesen 527 Augenärzte mit Interviews, Fotos, Videos, Öffnungszeiten und vielen weiteren Informationen zu Schwerpunkten in der Praxis oder Klinik. Lesen Sie auch Empfehlungen von anderen Patienten.

Augenärzte

Augenärzte sind hochqualifizierte Diagnostiker und Therapeuten, die sich um die Früherkennung und Behandlung von Augenkrankheiten kümmern. Sie sind die Spezialisten, wenn es darum geht, ob die Augen gesund oder das Sehvermögen in Ordnung ist.

Behandlungsspektrum der Augenärzte

Das Auge ist eines der wichtigsten menschlichen Sinnesorgane, da es Informationen aus der Umwelt aufnimmt und an das Gehirn weiterleitet. Durch Augenerkrankungen, Verletzungen, Entzündungen oder Fehlbildungen kann es in diesem Prozess zu Störungen kommen. Ein Augenarzt sorgt durch Früherkennung und Therapie dafür, dass sich Krankheitsbilder verbessern und das Sehvermögen erhalten bleibt.

Viele Linsen- und Netzhauterkrankungen entwickeln sich schleichend, sind für Laien schwer erkennbar und treten vorwiegend erst im höheren Lebensalter auf. Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Star (Glaukom) führen unbehandelt bis zur Erblindung. Durch eine regelmäßige Kontrolle und rechtzeitige Untersuchungen bei einem Augenarzt kann dieser jedoch auch schweren Augenerkrankungen frühzeitig entgegenwirken und somit langfristig Schäden am Auge verhindern.

Wann zum Augenarzt?

Eine Augenuntersuchung ist ratsam, wenn Veränderungen am Auge, am Sehvermögen, Schmerzen oder Schwellungen auftreten. Auch Patienten mit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Trägern von Kontaktlinsen empfehlen Ärzte eine regelmäßige Kontrolle. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr und dann in regelmäßigen Abständen ist eine augenärztliche Untersuchung für jeden sinnvoll. Sollten jedoch Augenerkrankungen in der Familie bekannt sein oder Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Arteriosklerose bestehen, ist eine frühzeitigere Prophylaxe gut.

Augenarzt oder Optiker

Bei einem Augenarzt und einem Optiker handelt es sich um zwei völlig unterschiedliche Berufe. Nur ein wirklich kleiner Teil der Aufgaben überschneidet sich. Während sich der Mediziner hauptsächlich um die Augengesundheit und das Sehvermögen sowie Vorsorge und Therapie kümmert, ist der Optiker der Spezialist für das Anfertigen und Anpassen von Sehhilfen. Einen Sehtest sowie das Vermessen des Auges führen sowohl Augenarzt als auch Optiker aus.

Untersuchung und Diagnose

Augenärzte arbeiten heute mithilfe modernster Diagnoseverfahren. Dazu gehören Untersuchungen des Gesichtsfeldes, des Augenhintergrundes (Spiegelung) und der Blutgefäße. Ein sehr häufig benutztes Instrument ist die Spaltlampe, mit der der Augenarzt auch hintere Bereiche wie die Netzhaut, den Sehnerv und die Makula betrachten kann.

Neben Untersuchungen und Kontrollen führen Augenärzte auch routinierte Augenoperationen – wie beispielsweise den Einsatz einer künstlichen Linse – durch. Bei schwerwiegenderen Beschwerden oder Komplikationen erfolgt die Überweisung in eine Augenklinik bzw. in die Augenchirurgie.

Zusammenfassung:

Augenärzte sind hoch qualifizierte Diagnostiker und Therapeuten, bei denen Patienten sowohl Vorsorgeuntersuchungen als auch eine Betreuung während der Behandlung von Augenleiden erhalten. Eine routinemäßige Untersuchung beim Augenarzt ist spätestens ab dem 40. Lebensjahr ratsam. Bei erblich vorbelasteten Personen oder bestimmten Risikogruppen sollten bereits früher Untersuchungen stattfinden.

FAQ

Wie oft sollte man zum Augenarzt?
Früherkennungsuntersuchungen sind spätestens ab dem 40. Lebensjahr in einem Turnus von zwei bis drei Jahren sinnvoll. Bei bestehenden Krankheiten, Personen aus Risikogruppen (mit Diabetes oder Bluthochdruck), Kontaktlinsen- und Brillenträger erfolgen die individuellen Verlaufskontrollen am besten schon zu einem früheren Zeitpunkt und in Absprache mit dem Augenarzt.

Was sollte man zu einem Augenarzttermin mitbringen?
Alle Brillen bzw. die Kontaktlinsen, die Sie aktuell verwenden (ggf. mit Brillenpass). Zudem Befunde von früheren Augenbehandlungen, Arztbriefe und eine Liste der einzunehmenden Medikamente. Bei weiteren bestehenden Krankheiten ebenfalls die vorliegenden Pässe wie beispielsweise den Allergiepass oder Blutzuckerpass.

Soll ich mit meinem Kind zum Augenarzt?
Kinder erhalten bei den Vorsorge- oder Entwicklungsuntersuchungen auch Sehtests. Bei Auffälligkeiten sollte aber immer eine zusätzliche augenärztliche Untersuchung erfolgen.

Bin ich bei bestehenden Augenleiden in der Familie besonders gefährdet?
Erbliche Belastungen sind bei Augenkrankheiten wie beispielsweise dem Grünen Star von Bedeutung. Sollten in Ihrer Familie Augenleiden vorkommen, besprechen Sie ihr persönliches Risiko in einer Vorsorgeuntersuchung mit dem Augenarzt.

Kann ich nach dem Augenarzttermin Auto fahren?
Bei manchen Untersuchungen erhalten Sie Augentropfen, die die Pupillen weiten. Dadurch blendet Sonnenlicht und man sieht verschwommen. Vom Autofahren sollte man deshalb absehen. Ob eine Pupillenerweiterung vorgesehen ist, klären Sie am besten im Vorfeld.

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